Tomaž Gnus: Soweit ich kam, 1

Tomaž Gnus: Soweit ich kam, 1

Der Ausstellungstitel «Soweit ich kam» verweist auf einen bestimmten Zeitpunkt und den Weg dorthin. Wo man zu diesem Zeitpunkt steht, ist nicht endgültig, sondern der Zwischenstand eines Prozesses.

So geht Tomaž Gnus in seiner Arbeit «Der dritte Berg» von seinen zwei gescheiterten Versuchen aus, den slowenischen Berg Triglav (Dreikopf, 2864 m ü. M.) zu besteigen. Diese Versuche stellen für ihn nicht ein Scheitern und damit das Ende eines Weges dar, sondern den Beginn eines Diskurses. Er interessiert sich für den Umgang mit Unvorhergesehenem, für Zustände und Prozesse, die nur teilweise beeinflussbar sind. In diesen Momenten entsteht zwischen dem Gewollten
und dem Ungewollten ein Raum, der wiederum zu einem eigenständigen Inhalt wird.
Der Weg zu einem Ziel (Soweit ich kam, 1) und der Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt (Soweit ich kam, 2) – dem Hier und Jetzt – bilden die beiden Schwerpunkte der zweiteiligen Ausstellung.

 

Tomaž Gnus (geb. 1977 in Aarau) absolvierte den Master in Fine Arts am Institut Kunst in Basel. Er lebt und arbeitet
in Wettingen.

Ausstellungsdauer
18. März – 29. April 2018, Soweit ich kam, 1
27. Mai – 1. Juli 2018, Soweit ich kam, 2

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Samstag 15 – 18 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr