Getrud Debrunner

Getrud Debrunner

Getrud Debrunner. Schenkung und Leihgaben aus dem Nachlass

Die Kunstsammlung der Gemeinde Wettingen durfte 2018 eine Schenkung von 12 Werken aus dem Nachlass der Aargauer Künstlerin Gertrud Debrunner (*1902 in Wädenswil/ZH, † 2000 in Rupperswil/AG) empfangen. Der Schenkungsbestand wird erstmals in einer Ausstellung präsentiert und mit Leihgaben aus dem Nachlass der Künstlerin ergänzt, um einen konzisen Einblick in das Schaffen dieser aussergewöhnlichen Künstlerin zu bieten.

Gertrud Debrunner gehörte 1972 zu den ersten Künstlerinnen, deren Werke in der damals neu eröffneten Gemeindegalerie im Gluri Suter Huus in einer Einzelausstellung präsentiert wurden. Sie stand mit Künstlern der Avantgarde wie Hans Arp und Leo Leupi in Kontakt und war Mitglied der Künstlergruppe allianz, die sich an der Zürcher Schule der Konkreten orientierte. Innerhalb dieser künstlerischen Haltung geriet Debrunners Werk jedoch zwischen die Fronten, da in ihrem Schaffen die Auseinandersetzung mit der Psychologie zentral ist. «[Die Psychologie] öffnet ihr den Weg, dessen Ziel nicht vorgegeben ist, hin zu ganz eigenen Bildfindungen. [So entstehen] Bilder einer eigenen Realität, in welcher Bewusstes und Unbewusstes mit gleicher Berechtigung und gleicher Wertigkeit aufgehoben sind.» (Beat Wismer) Wie ihre Zeitgenossin Meret Oppenheim kämpfte Gertrud Debrunner ausserdem um eine bessere Stellung der Frau in der Gesellschaft, um die Anerkennung ihrer geistig-schöpferischen Fähigkeiten und damit nicht zuletzt auch um Anerkennung als eigenständige Künstlerin.


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So 11 – 17 Uhr

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